SV Glück Auf Altenstadt 1946 e.V.

der Verein mit über 70 Jahren Tradition



Vereinsgeschichte

Gründung:

                                                

Hi. von li.: A. Pastoors, J. Lasslop, E. Pupp, A. Kocmann, H. Marshall, W. Peschke, G. Kurz, H. Wolf Mitte: P. Schwarz, W. Baum, A. Pupp Vo. von li.: A. Reiter, J. Frey, A. Kovac

Bereits im Jahr 1938 schlossen sich Angehörige der Eisenerzgrube “Karl” zu einer losen Gemeinschaft zusammen, um einen Sportverein zu gründen. Doch der 2.Weltkrieg kam dazwischen und die Gemeinschaft fiel auseinander.

Im Frühjahr 1946 wurde der Gedanke einer Vereinsgründung erneut aufgegriffen. Unter der Leitung von Johann Wolf fand im Gasthaus “Zur Erzgrube” eine Zusammenkunft statt, bei dem die 48 Teilnehmer ihre Bereitschaft zum Beitritt in den neu zu gründenden Verein bekundeten. Dessen Ziel sollte es sein, den Bergwerkern einen Ausgleich für ihre schwere und gefährliche Arbeit zu schaffen.

Am 20. August 1946 war es soweit: vom Landessportbund kam die Genehmigung zur Gründungsversammlung im Gasthaus “Zur Erzgrube”. Die ersten Vorsitzenden waren August Pastoors und Johann Wolf.

Als erster Trainingsplatz diente der Holzplatz der Grube Karl. Grubenstiefel wurde zu Fußballstiefeln umfunktioniert und die Stahlkappen der Bergmannsschuhe versetzten dem Ball die nötige Fahrt, daß es den gegnerischen Torhütern Angst und Bange wurde.

Ganz nach dem Vorbild des FC Schalke 04 spielten die Bergbaufußballer in traditionellem dunkelblauen Trikots. Bei einem Spiel im oberen Filstal mußte die Tälesbahn zusätzlich vier bis fünf zusätzliche Wagen anhängen, um die zahlreichen Schlachtenbummler befördern zu können.

                          

Aus den Anfängen

 

Die Mannschaften konnten sich in der Waschkaue der “Grube Karl” umziehen. Hier gab es Duschen mit Warmwasser. Welch ein Luxus in der damaligen Zeit ! Hatten doch die meisten Vereine als Waschgelegenheit nur einen Bach oder einen Bottich zu bieten. Schon bald trugen die Erfolge der ersten Mannschaft zum Aufschwung des Vereinslebens bei. Bestanden die Mannschaften ursprünglich fast ausschließlich aus Bergleuten, so stießen im Laufe der Jahre auch andere Bevölkerungsgruppen zum SV Glück Auf. Bereits 1947 nahmen neben zwei aktiven Mannschaften auch zwei Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil. 
Anfangs gab es sogar eine Damenhandballmannschaft und eine Tischtennisabteilung.
1952 stieg die erste Mannschaft in die A-Klasse auf (entspricht der heutigen Bezirksliga). Die Klasse konnte bis 1959 gehalten werden. 
1957 fasste die Mitgliederversammlung den Entschluss, ein Vereinsheim zu bauen. Binnen eines Jahres konnte dieses Vorhaben verwirklicht werden. 1961 erfolgte eine Erweiterung um Dusch- und Umkleideräume.
Dunkle Wolken zogen jetzt von ganz anderer Seite auf: die Stilllegung der “Grube Karl” stand bevor. Die Zukunft des Spielfeldes und des ganzen Vereins war in dieser Zeit mehr als ungewiss. Doch die Stadt Geislingen konnte das Gelände der “Gutehoffnungshütte” erwerben, die Platzanlage in den Folgejahren weiter optimiert werden.
Einen schweren Schlag musste der SV Glück Auf im Jahr 1977 hinnehmen, denn am 23. Februar zerstörte eine Gasexplosion große Teile des Vereinsheims. Umgehend wurde der Wiederaufbau in Angriff genommen. Bereits im darauf folgenden Jahr wurde das wieder hergestellte Vereinsheim eingeweiht. Die erste Mannschaft, die wenige Jahre zuvor bis in die C-Klasse abrutschte, schaffte den Wiederaufstieg in die Kreisliga A.

 

A-Jugend 1954

   

Hi. von li.: Trainer Eugen Irtenkauf, Wilhelm “Helme” Ilg, Matthias Bohr, Werner Bystron, Horst Blech, “Ole” Rolf Frey, Karl “Stiggi” Stiefel, Bruno Hirschfeld, Hermann Ott,Vo. von li.: Heinz Pawlak, Eckhard Röhl, Adolf Fischer







Die legendäre Glück Auf A-Jugendmannschaft.
Sämtliche Spieler rückten in die 1. Mannschft auf und spielten dort sehr erfolgreich.

 Meister 1959


Ein Team aus den besten Zeiten des Glück Auf.                                  
Mehrmals Meister, NWZ-Pokal-Sieger´ 64, `65 und `66.
Sie spielten auch Bezirksliga (entspricht der heutigen Landesliga). Damals gab es C-, B- und A-Klasse.

Hi. von li.: K. “Maria” Boos, K. Frey, R. Weiß, A. Fischer, R. Reinberger, O. Stiefel, Trainer G. Sosna U. von li.: R. Engesser, H. Weyrich, R. “Ole” Frey, K. Stiefel, T. Dömnez